»Jemand, der inhaltlich gute Arbeit leistet, wird oft allein aus diesem Grund mit einer leitenden Stellung "beglückt". Das ist regelmäßig damit verbunden, daß die fachliche Tätigkeit in den Hintergrund rückt. Jetzt sind zum einen eher soziale Fähigkeiten gefragt, aber auch politisches Taktieren und möglicherweise eine gewisse Ellenbogenmentalität. Außerdem wird man schnell zu einer Mischung aus Sklaventreiber und Kindergärtner. Die Anforderungen an intellektuelle Fähigkeiten werden hierdurch in der Regel geringer. Ich persönlich rate deswegen eher zu analytischen und konzeptionellen Tätigkeiten als zu einer leitenden Stelle, insbesondere im Tagesgeschäft. Gerade als Hochbegabter sollte man sich daher bei jedem "Aufstieg" fragen, ob hierdurch auch die Lebensqualität steigt.«
Uli